Comics als Werbeträger
Zu DDR-Zeiten hingegen waren derartige Produkte eher spärlich gesät, heute sind sie noch schwerer wieder auszugraben. Zu großangelegten, auf jüngeres Publikum zugeschnittenen Aktionen, bei denen auch Comics eine Rolle spielten, gehörten:
Das Sammeln von beigelegten Bildern als Kaufanreiz für Süßwaren hat durchaus eine lange Tradition, und auch die DDR machte da keine Ausnahme. Mehr dazu auf einer Unterseite über Comics und Schokolade.
Noch nicht inhaltlich oder formal zuordenbare Werbecomics oder -figuren finden sich im Folgenden:
- Sicherheit im Straßenverkehr
(a) mit der Goldenen Eins in Comic Strips von Richard Hambach in der Trommel
(b) mit Benno Leichtfuß und dem Verkehrsengel Lotsi in Comic Strips von Reiner Schwalme in der Trommel - Mitte 1961 erschienen in der Wochenpost fünf von Henry Büttner gezeichnete Werbestrips für das Haarwuchsmittel zit:

- Werbung auf Kassenzetteln; auf den beiden HO-Zetteln zeichnete wiederum niemand geringeres als Erich Schmitt


- Werbung auf Taschenkalendern
Die kleinen zweiseitigen Papierblättchen waren auch in der DDR ein beliebter Werbeträger und Sammelobjekt, allerdings natürlich in Größe und Aussehen genormt, staatlich gedruckt und inhaltlich an der Parteilinie ausgerichtet. Sujets waren Unfallverhütung, Straßenverkehrssicherheit, Kinofilme, aber auch Produktwerbung. Das Format war zwar zu klein für Comics, aber dennoch hier ein paar Beispiele von auf dieser Seite vertretenen Comiczeichnern:
Heinz Jankofsky
Wolfgang Schubert
Horst Alisch

unbekannter Künstler
Kalender von vorn